Freitag, 24. Juli 2015

20.-24. Juli: 100 miles wilderness

Nach einem super Frühstück bei Pete's starten wir zum letzten Abschnitt - der 100 miles wilderness (100 Meilen Wildnis).

Es regnet und der Trail ist ein einziges Wasser - und Schlammbad. Wir machen trotzdem ordentlich Meilen. Ein Wanderkollege von Proudfoot sagte ihm, dass die 100 Miles Wilderness flach wie ein Pancake seien. Nun, davon bekommen wir recht wenig mit. Im ersten Teil hat es doch immer wieder harte Anstiege. Jetzt beginnen auch die ersten Flussüberquerungen ohne Brücken. Da das Wetter am zweiten Tag schon viel besser ist, macht das richtig Spaß.
Irgendwo im Wald treffen wir sogar auf ein Schild, welches Trailmagic verspricht. Wir laufen also ca. eine Viertelmeile zu einer Hütte im Wald. Und tatsächlich, wir bekommen zu trinken und sogar etwas zu Essen angeboten. Wer hätte das gedacht und erst noch in der sogenannten 100 miles wilderness...

Am dritten Tag treffen wir auf Slingshot, der uns die nächsten zwei Tage begleitet. Wir machen gut Meilen. Einmal 26 in recht schwierigem Gelände und dann 30 auf meist flachem Trail.

Zum ersten Mal sehen wir auch Katahdin. Da keine anderen Berge rundherum sind, schaut er recht imposant aus, obwohl nur 5268 feet (1605m) hoch. Bevor wir seinen Fuss erreichen, müssen wir jedoch noch einen großen Umweg machen in Form eines gespiegelten "S", da noch einige schöne, grosse Seen in Weg sind.
Nach 3,5 Tagen erreichen wir das Ende der "Wildnis", die eigentlich so wild gar nicht war - Abol Bridge. Wir übernachten auf dem Campground, der zum Glück auch ein Restaurant hat, den ich habe absolut nichts mehr zu Essen...

Vor dem Restaurant hält auch immer wieder mal ein Holztruck. Die größten die ich bisher gesehen habe. Ich frage einen Trucker wieviel sein Truck wiege. 250000 Pounds. Das sind immerhin 113 Tonnen...

Am nächsten Tag laufen wir noch das kurze 10 Meilen Stück bis zum Fuss von Mount Katahdin. Es regnet in Strömen.
Dort holt uns Proudfoot's Bruder und seine Freundin ab. Wir verbringen die Nacht in Millinocket und wollen dann am Samstag noch den Gipfel erklimmen. Dann ist es vollbracht: von Georgia nach Maine, in vier Monaten, zu Fuss! (Petsch, es ist tatsächlich möglich so weit zu laufen... ;-)


















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